Carla Monaco3

Hundemäntel - Spinnerei oder wichtiges Accessoire?

Für viele als Spinnerei abgetan, setzte sich der Hundemantel in den letzten Jahren Gott sei Dank trotzdem durch und bewirkte bei vielen Hundehaltern einen Wechsel in der Einstellung zum Thema Hundebekleidung. Nicht zuletzt auch oft, weil ihr Tierarzt dem vierbeinigen Patienten Wärme und Trockenheit verordnet hat.

 

Denn alle Hunderassen, die kein Unterfell und kein bzw. wenig Unterfettgewebe haben, sowie alte, kranke und anfällige Hunde, benötigen bei kalten Temperaturen dringend eine wärmende Schicht. Der eine Hund früher, der andere später, ein paar wenige niemals.

 

Es sollte also zum Normalbild unserer Köpfe gehören, dass man z. B. auch einen Altdeutschen Schäferhund mit Hundemantel spazierengehen sieht. Nicht, weil sein Besitzer ein Spinner ist, der seinen Hund gerne verkleidet, sondern weil dieser vielleicht an einer schmerzhaften Spondylose oder Arthrose leidet und froh um Wärme und Trockenheit ist.

Doch welcher Mantel ist der Richtige?

Hundemäntel von der Stange gibt es viele - mehr oder weniger schöne, mit mehr oder weniger Sinn, für den kleinen oder auch den großen Geldbeutel. Für viele frierende Pelznasen machen - mal vom ohnehin meist fehlenden Kuschel- und Wohlfühlfaktor abgesehen - oft diese "Stangen-Mäntel" keinen Sinn, da sie meist nur oben auf dem Rücken aufliegen und die Oberschenkelmuskulatur und oft der gesamt Pobereich frei bleibt. Auch am Bauch kann sich durch zu kurze Mäntel keine Wärmekammer bilden.


Ein maßgeschneiderter Windhundmantel bietet hier ideale Voraussetzungen
- auch für viele andere Rassen!